Sonntag, 15. Februar 2015
Die spinnen, die Araber...!
Heute habe ich den ersten Tage der Rundreise hinter mir. Nach dem Frühstück um 11 ging es los: Erst zu einer Stelle, wo man die Skyline von Abu Dhabi gut sehen kann, dann nach Abu Dhabi rein, dann in eine Shopping Mall, und dann zu drei neu angelegten Bauprojekten.
Mein Eindruck? - Tja, was soll ich sagen? - Es ging heute schon voll los mit der Gigantomanie. Dabei sind wir noch gar nicht in Dubai...
Doch zunächst zur Shopping Mall: eine kleinere, vergleichsweise unbedeutende. Es sind alle üblichen Marken vertreten: natürlich erst mal die Nobelmarken wie Gucci, Versace, Rolex, aber auch Tommy Hilfiger, Esprit, etc. Das Befremdlichste für mich ist, dass für die Damenwelt alles vorhanden ist: Schmuck, Kosmetik, Schuhe, während aber gleichzeitig ein großer Teil der Frauen in der schwarzen Kluft herumläuft, bei der nur die Hände und das Gesicht zu sehen sind. Für wen also diese ganzen Läden? Nur für den Mann zu Hause?
Nach der Shopping Mall ging es in das ¨alte¨ Abu-Dhabi. Das ist ein Fort. Das war s. Mehr gibt es nicht. Es steht inmitten von Hochhäusern, die alle nach 1970 entstanden sind. Alles ist künstlich.
Genauso wie das nächste Projekt, das wir besucht haben. Auf einer ¨Insel der Künste¨ werden derzeit ein Guggenheim-Museum, ein Nationalmuseum und ein Louvre gebaut. Daneben Luxuswohnungen auf höchstem Niveau. Man weiß einfach nicht, was man mit dem vielen Geld machen soll...
Die Krönung war dann das Emirates Palace-Hotel: 7 Sterne, riesengroß, Gold, Mamor - das teuersten vom Teuren.
Interessant mal anzusehen. Aber es fehlt einfach die Kultur, die Tradition, die Werte, die dahinterstehen. Ich fühle mich wie in einer Art Disneyland.
Den anderen von der Reisegruppe geht es genauso. Im Oman hingegen soll es anders sein - wir legen alle unsere Hoffnung da hinein...
Mein Eindruck? - Tja, was soll ich sagen? - Es ging heute schon voll los mit der Gigantomanie. Dabei sind wir noch gar nicht in Dubai...
Doch zunächst zur Shopping Mall: eine kleinere, vergleichsweise unbedeutende. Es sind alle üblichen Marken vertreten: natürlich erst mal die Nobelmarken wie Gucci, Versace, Rolex, aber auch Tommy Hilfiger, Esprit, etc. Das Befremdlichste für mich ist, dass für die Damenwelt alles vorhanden ist: Schmuck, Kosmetik, Schuhe, während aber gleichzeitig ein großer Teil der Frauen in der schwarzen Kluft herumläuft, bei der nur die Hände und das Gesicht zu sehen sind. Für wen also diese ganzen Läden? Nur für den Mann zu Hause?
Nach der Shopping Mall ging es in das ¨alte¨ Abu-Dhabi. Das ist ein Fort. Das war s. Mehr gibt es nicht. Es steht inmitten von Hochhäusern, die alle nach 1970 entstanden sind. Alles ist künstlich.
Genauso wie das nächste Projekt, das wir besucht haben. Auf einer ¨Insel der Künste¨ werden derzeit ein Guggenheim-Museum, ein Nationalmuseum und ein Louvre gebaut. Daneben Luxuswohnungen auf höchstem Niveau. Man weiß einfach nicht, was man mit dem vielen Geld machen soll...
Die Krönung war dann das Emirates Palace-Hotel: 7 Sterne, riesengroß, Gold, Mamor - das teuersten vom Teuren.
Interessant mal anzusehen. Aber es fehlt einfach die Kultur, die Tradition, die Werte, die dahinterstehen. Ich fühle mich wie in einer Art Disneyland.
Den anderen von der Reisegruppe geht es genauso. Im Oman hingegen soll es anders sein - wir legen alle unsere Hoffnung da hinein...
Willkommen in Abu-Dhabi
Bin gerade in Abu-Dhabi angekommen, der ersten Station der Reise.
Es ist fast fünf Uhr Ortszeit. Draußen sind es um diese Uhrzeit 23 Grad.
Am Flughafen habe ich meine Studiosus-Reisegruppe getroffen: ich bin so ziemlich der Jüngste... ;-)
Vom Flug her hat alles geklappt, auch wenn es zwischendrin mal nicht so aussah: In Doha sollte der Flieger aus Frankfurt um 23.35 landen - auf meiner Uhr war es aber schon nach Mitternacht: ich hatte die Uhr drei Stunden vorgestellt, so wie es in den Reiseunterlagen für die VAE und Oman gilt. Um 0.35 Uhr sollte es weitergehen. Ich bin Terminal A angekommen und musste zu Terminal D: ich hatte gerade mal 20 Minuten bis zum Abflug - dass das Boarding vorher schließt nicht eingerechnet.
Also bin ich gerannt wie ein Blöder und kam dann schweißnass am Gate an. Dort kein Mensch. Nur zwei Herren am Schalter. Darauf angesprochen, ob ich noch mitkommen könne, sagte er so was wie, ¨The machine is flying¨ und ¨Take a seat¨.
Ich habe das so gedeutet, dass nichts zu machen sei, die Maschine schon abgehoben hatte und ich mich erst mal beruhigen solle....
Erst später habe ich dann dort Leute von Studiosus getroffen, die mir dann offenbarten, dass Katar nur +2 Stunden anstatt +3 Stunden Zeitunterschied hat. Ich hatte also noch viieel Zeit, und mein Flieger aus Frankfurt war nicht zu spät, sondern zu früh angekommen.... :-)
Nun aber nichts, wie ins Bett.
Es ist fast fünf Uhr Ortszeit. Draußen sind es um diese Uhrzeit 23 Grad.
Am Flughafen habe ich meine Studiosus-Reisegruppe getroffen: ich bin so ziemlich der Jüngste... ;-)
Vom Flug her hat alles geklappt, auch wenn es zwischendrin mal nicht so aussah: In Doha sollte der Flieger aus Frankfurt um 23.35 landen - auf meiner Uhr war es aber schon nach Mitternacht: ich hatte die Uhr drei Stunden vorgestellt, so wie es in den Reiseunterlagen für die VAE und Oman gilt. Um 0.35 Uhr sollte es weitergehen. Ich bin Terminal A angekommen und musste zu Terminal D: ich hatte gerade mal 20 Minuten bis zum Abflug - dass das Boarding vorher schließt nicht eingerechnet.
Also bin ich gerannt wie ein Blöder und kam dann schweißnass am Gate an. Dort kein Mensch. Nur zwei Herren am Schalter. Darauf angesprochen, ob ich noch mitkommen könne, sagte er so was wie, ¨The machine is flying¨ und ¨Take a seat¨.
Ich habe das so gedeutet, dass nichts zu machen sei, die Maschine schon abgehoben hatte und ich mich erst mal beruhigen solle....
Erst später habe ich dann dort Leute von Studiosus getroffen, die mir dann offenbarten, dass Katar nur +2 Stunden anstatt +3 Stunden Zeitunterschied hat. Ich hatte also noch viieel Zeit, und mein Flieger aus Frankfurt war nicht zu spät, sondern zu früh angekommen.... :-)
Nun aber nichts, wie ins Bett.
Samstag, 14. Februar 2015
Franz ist gestorben
Jürgens Vater ist am Wochenende plötzlich und unerwartet gestorben. Vor
zwei Tagen war Beerdigung.
Die ganze Zeit habe ich damit gerungen, ob ich diesen Urlaub antreten
soll. Nachdem nun alle gesagt haben, ich solle auf jeden Fall fahren,
geht es nun heute los. Aber wohl ist mir dabei nicht: meine Gedanken
sind ganz wo anders und in Urlaubsstimmung bin ich nicht. Noch nie habe
ich mich so unwohl gefühlt, als ich einen Urlaub angetreten habe.
Nun gut. Es ist wie es ist. Rückgängig machen kann man nichts und die
Zeit wird weitergehen.
Jürgen: meine Gedanken sind bei Dir. Und bei Franz.
zwei Tagen war Beerdigung.
Die ganze Zeit habe ich damit gerungen, ob ich diesen Urlaub antreten
soll. Nachdem nun alle gesagt haben, ich solle auf jeden Fall fahren,
geht es nun heute los. Aber wohl ist mir dabei nicht: meine Gedanken
sind ganz wo anders und in Urlaubsstimmung bin ich nicht. Noch nie habe
ich mich so unwohl gefühlt, als ich einen Urlaub angetreten habe.
Nun gut. Es ist wie es ist. Rückgängig machen kann man nichts und die
Zeit wird weitergehen.
Jürgen: meine Gedanken sind bei Dir. Und bei Franz.
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